Glossar
Hinweis: Dieses Glossar befindet sich noch im Aufbau und wird laufend erweitert. Sollten Sie hier dennoch einen Begriff vermissen, dann ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia eine sehr gute Informationsquelle. Wenn Sie Übersetzungen zu englischen Begriffen suchen, dann ist das Online-Wörterbuch der TU Chemnitz empfehlenswert.A B C D E F H I J M N O P R S T U V W
A
Adware
Dieser Begriff ist aus den Wörtern advertising (engl. "Werbung") und software zusammengesetzt und bezeichnet Programme zur Anzeige von Werbeeinblendungen. Diese Programme lassen sich normalerweise nicht abschalten und verschwinden typischerweise erst dann, wenn das Programm beendet bzw. entfernt wird, mit dem die Adware geladen wurde.
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B
Backdoor
Mit Backdoor (engl. f. Hintertür) wird eine versteckte bzw. undokumentierte Programmfunktion bezeichnet, mit deren Hilfe vom Benutzer nicht autorisierte Personen auf dessen Rechnersystem bzw. die darauf gespeicherten Daten zugreifen können.
Siehe auch: Trojaner.
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Blacklist
Eine Blacklist ist eine Aufstellung von Adressen zu Systemen, die als Quellen von Spam, Viren, Trojanern o.ä. aufgefallen sind.
Blacklists werden von Mail- und Virenfiltern genutzt, um die Weiterleitung schädlicher E-Mails zu blockieren.
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Botnet
Als Botnet wird ein Netzwerk aus Computern bezeichnet, die mit Viren bzw. Trojanern derart infiziert sind, dass sie von aussen ferngesteuert werden können. Dabei muss auf diesen Computern nicht notwendigerweise ein Schaden entstehen. Vielmehr werden die infizierten Systeme z.B. zum Versand von Spam missbraucht, ohne dass das dem Benutzer auffällt.
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C
Computervirus
Siehe Virus.
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Computerwurm
Siehe Wurm.
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D
Denial of Service (DoS)
Als Denial of Service-Attacke bezeichnet man einen Angriff auf einen Server mit dem Ziel, einen oder mehrere seiner Dienste arbeitsunfähig zu machen (Denial of Service (engl.) = Dienstverweigerung).
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DKIM
DKIM ist die Abkürzung für Domain Keys Identified Mail und bezeichnet ein Verfahren zur Sicherstellung der Authentizität von E-Mail-Absendern, das von Yahoo! entwickelt wurde und seit Ende 2004 in Erprobung ist. Es wurde konzipiert, um bei der Eindämmung von unerwünschter E-Mail wie Spam oder Phishing zu helfen.
Eine ausführliche Übersicht findet man bei Yahoo.
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DoS
Siehe Denial of Service.
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E
E-Mailprogramm
Mit dem E-Mailprogramm wird der Versand und der Empfang von E-Mails gesteuert.
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E-Mailwurm
Siehe Wurm.
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F
Fraud
Allgemein geht es bei Fraud (engl.: Betrug) um Betrugs- und Täuschungsdelikte im WorldWideWeb. Mit Fraud bezeichnet man beispielsweise jene Formen des Internet-Missbrauchs, bei denen mittels fingierter E-Mails versucht wird, an das Geld von potentiellen Opfern zu gelangen (Phishing, Nigerianer-Mails, etc.).
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H
Hoax
Hoax ist ein Sammelbegriff für Falschmeldungen per E-Mail. Der Begriff leitet sich vom lateinischen "hocus" (=Scherz) ab. Hoaxes sorgen für Verunsicherung und Desinformation und richten durch Verschwendung von Bandbreite und Arbeitskraft Schäden an.
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I
IETF
Die IETF ist die Abkürzung fü Internet Engineering Task Force. Hierbei handelt es sich um eine eine offene, internationale Freiwilligenvereinigung von Netzwerktechnikern, Herstellern und Anwendern, die für Vorschläge zur Standardisierung des Internets zuständig ist. Die Homepage dieser Organisation ist unter folgendem Link zu finden.
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Internetwurm
Siehe Wurm.
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ISP
Die Abkürzung ISP steht für Internet Service Provider und bezeichnet einen Anbieter von Internet-Zugangsleistungen (dialUp, ADSL). Typischerweise bieten ISPs heutzutage neben dem Internet-Zugang noch eine Fülle von zusätzlichen Dienstleistungen an. Eine der bekannteren davon ist E-Mail.
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J
Joe Job
Bei einem Joe Job handelt es sich um einen speziellen Typ von Spam. Die Absenderangabe solcher Spam-Mails verweist auf eine tatsächlich existierende Person, die jedoch mit dem Spam-Versand nichts zu tun hat. Gegenmassnahmen treffen somit Unbeteiligte, was das Ziel von Joe Jobs ist.
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M
Mailserver
Als Mailserver werden Systeme bezeichnet, die für die Weiterleitung von E-Mail zwischen Sender und Empfänger zuständig sind. Hierbei unterscheidet man zwischen zwei Versandmöglichkeiten:
| • | Indirekter Versand: Beim Versender ist in der Konfiguration des Mailprogramms ein ausgehender Mailserver definiert, der die Weiterleitung der E-Mails an den/die jeweiligen Empfänger übernimmt. Diese Methode ist am weitesten verbreitet. Haben Sender und Empfänger ihre E-Mailadressen bei unterschiedlichen Internet-Providern, sind am Versand vier Stellen beteiligt (E-Mailprogramm des Senders -> Mailserver des Senders -> Mailserver des Empfängers -> E-Mailprogramm des Empfängers). Sind beide Adressen beim selben Provider lokalisiert, reduziert sich die Zahl der am Versand beteiligten Stellen auf drei (E-Mailprogramm des Senders -> Mailserver des Senders = Mailserver des Empfängers -> E-Mailprogramm des Empfängers). |
| • | Direkter Versand: Der Sender verschickt die Mail direkt an den Mailserver des Empfängers. |
Systeme, die aufgrund fehlerhafter Konfiguration leicht zum Spam-Versand missbraucht werden können, werden Open Relay genannt.
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MSA
Der Begriff MSA ist die Abkürzung für Mail Submission Agent und bezeichnet einen Server-Dienst, der die Weiterleitung von Mails zwischen E-Mailprogramm und Mailserver vermittelt. Typischerweise ist die MSA-Funktionalität beim Mailserver integriert.
Die technischen Zusammenhänge sind in RFC 2476 beschrieben.
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MTA
Der Begriff MTA ist die Abkürzung für Mail Transfer Agent und bezeichnet einen Mailserver.
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MUA
Der Begriff MUA ist die Abkürzung für Mail User Agent und bezeichnet ein E-Mailprogramm.
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N
Netzwerkwurm
Siehe Wurm.
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Nigerianer-Spam
E-Mail basierte Betrugsform, bei der dem Empfänger ein Vermögen in Aussicht gestellt wird, wenn er im Vorfeld gewisse Zahlungen leistet (für "Gebühren" o.ä.).
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O
Open Relay
Als Open Relay bezeichnet man Mailserver, die E-Mails von beliebigen Systemen entgegennehmen und an beliebige andere Systeme weiterleiten, obwohl sie weder für den Sender noch für den Empfänger zuständig sind (relay (engl.) = weiterleiten). Im Gegensatz dazu nimmt ein korrekt konfigurierter Mailserver nur Mails an, wenn er entweder für den Sender zuständig ist (ausgehender Mailserver, wie in der Konfiguration des E-Mail-Programms definiert), oder für den Empfänger (Mailserver zu der Internet-Domain, die in der E-Mail-Adresse des Empfängers steht).
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P
Phishing
Der Begriff Phishing ist ein Kunstwort, gebildet aus Password fishing. Er bezeichnet den Versuch, durch betrügerische E-Mails an persönliche Daten des Empfängers zu gelangen, etwa Zugangsdaten für Online-Banking-Accounts.
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R
RBL
Die Abkürzung RBL steht für Real Time Blacklist, siehe Blacklist.
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RFC
Die RFCs (Requests for comment (engl.) = Bitten um Kommentare) sind eine Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten zum Internet, die am 7. April 1969 begonnen wurden. Bei der ersten Veröffentlichung noch im ursprünglichen Wortsinne zur Diskussion gestellt, behalten RFC auch dann ihren Namen, wenn sie sich durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch zum Standard entwickelt haben.
Zu finden sind die RFCs auf der Internet-Site der IETF.
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S
Scam
Eine Scam-E-Mail (scam (engl.) = Masche) ist eine E-Mail, die einen Betrugsversuch darstellt, etwa eine Phishing E-Mail oder der Nigerianer-Spam.
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Spam
Der Begriff Spam ist eigentlich eine Produktbezeichnung für Schinkenfleisch in Dosen (spam = spiced ham). In einem Sketch hat sich englische Komiker-Truppe Monty Python dieses "Nahrungsmittels" angenommen: In einem Restaurant gibt es sämtliche Speisen nur mit Spam.
Basierend auf diesem Sketch hat sich die Bezeichnung Spam für unverlangte Massen-E-Mails (auch: UBE = Unsolicited Bulk Email) eingebürgert.
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Spyware
Als Spyware wird Software bezeichnet, die persönliche Daten des Benutzers ohne dessen Wissen oder gar Zustimmung an den Hersteller der Software (das sogenannte Call Home) oder an Dritte sendet.
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T
Trojaner
Bei einem Trojaner handelt es sich um eine spezielle Form des Computer-Virus.
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U
UBE
Siehe Unsolicited Bulk Email.
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Unsolicited Bulk Email
Der Begriff Unsolicited Bulk Email (unverlangte Massen-E-Mail) ist eine alternative Bezeichnung für Spam.
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V
Virus
Ein Computervirus ist eine nichtselbständige Programmroutine, die sich selbst reproduziert, indem sie sich an andere Computerprogramme oder Bereiche des Betriebssystems anhängt und, einmal gestartet, vom Anwender nicht kontrollierbare Manipulationen an selbigen vornimmt.
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W
Wurm
Als Wurm bezeichnet man ein schädliches Programm, das sich selbststädig über Computernetzwerke durch Ausnützen von Sicherheitslücken verbreitet.
Ein Wurmprogramm muss nicht unbedingt eine spezielle Schadensroutine enthalten. Da das Wurmprogramm aber sowohl auf den infizierten Systemen als auch auf den Systemen, die es zu infizieren versucht, Ressourcen zur Weiterverbreitung bindet, kann es allein dadurch gewaltige wirtschaftliche Schäden anrichten.
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